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Faire Provisionen für virtuelle Güter

| 2 Kommentare

[private]Virtuelle Güter haben alle den Vorteil nur einmal produziert werden zu müssen. Was nur einmal produziert werden muss, hat auch nur einmal Produktionskosten. Gerade hier lassen sich viele Affiliates gern über den Tisch ziehen und steigen auf zu niedrige Provisionen ein. Ich denke da beispielsweise an das Gold in World of Warcraft. Als Affiliate vermittel ich sehr viel Gold an die User, geleitet über die Website des Merchants. Der Merchant hat dabei keine Produktionskosten, aber natürlich einen Zeitaufwand, da er das Gold bei World of Warcraft ebenfalls erst erspielen muss, damit es dann dem anderen Account übergeben werden kann. Der Merchant sollte mich beim Verkauf vom Gold nicht mit weniger als 30 Prozent per Sale bedienen, ansonsten würde ich keinen einzigen User mehr vermitteln. Fair sollte nämlich nicht nur der Affiliate mit dem Merchant umgehen, sondern auch umgekehrt.

E-Book-Provisionen bis 50%

Wer als Affiliate E-Books bewirbt sollte die Vergütung verlangen, die er dem E-Book auch an Qualität zuordnet. Es gibt solche E-Books und solche. Manche haben nur Grundlagen und sind günstig, andere haben viele professionelle, neue Inhalte und kosten auch ein paar Euro mehr. Beim E-Book hat der Verkäufer / Merchant außer seiner Buchhaltung keine weitere Arbeit. Geschrieben ist es bereits. Bis 50 Prozent pro Sale darf man erwarten und ich sage es offen, man sollte E-Books niemals unter 30 Prozent per Sale verkaufen. Wer als Affiliate weniger als 30 Prozent annimmt und es nicht nur zum testen, sondern aktiv bewerben will, der ist selbst Schuld. Ich würde fast sagen unter 40% Provision ist alles etwas knapp.

Man muss sehen, dass man hier mit einem fertigen Produkt arbeitet. Der Merchant hat seine Leistung also erbracht und nimmt jetzt die Leistung der Affiliates in Anspruch. Diese betreiben aufwendig Werbung und stecken insgesamt eventuell mehr Zeit in den Vertrieb als der Merchant selbst. Ab 40% Provision ist da für aktive Affiliates ein berechtigtes Verlangen. Nur muss man als Affiliate auch einsehen, diese Provision nicht von Beginn an zu bekommen. Bewirbt man das E-Book aber aktiv und generiert man bereits 5 bis 10 Sales am Tag, sollte man sich nicht zu billig verkaufen.

Casual Games Provisionen

Diverse Portale bieten sogenannte Casual Games an. Ich denke da beispielsweise an Skill7. In solchen Portalen nutzen die User Premium-Accounts die immer wieder verlängert werden müssen. Solche Premium-Accounts muss der Affiliate unbedingt bezahlt bekommen. Wer diese Art der Partnerprogramme nur per Lead bewirbt und keine Lifetime Revenue Share kassiert, ist nicht nur selber Schuld, sondern auch echt dumm. Lifetime ist Pflicht bei allen Partnerprogrammen wo Kunden regelmäßig Geld ausgeben um weitere Fortschritte erzielen zu können. Es gibt immer Konkurrenten zu denen man wechseln kann. Hier muss kein Affiliate zu wenig verdienen. Skill7 löst das beispielsweise über die Menge und bereits ab 70.001 Euro monatlich bekommt man satte 45% Provision. Das ist durchaus ein erreichbares Ziel, denn man muss auch bedenken was man dabei alles bewirbt. Mehr möchte ich da jetzt nicht sagen.

Fazit

Jetzt liegen ein paar gute Beispiele im Raum. Ich gehe fest davon aus, dass ihr wisst was ich meine. Keiner muss sich als Affiliate unter seinem Wert verkaufen. Merchants sind zum Großteil auf Affiliates angewiesen und können sich weder negative Kritik zum Partnerprogramm erlauben, noch können sie es sich erlauben das Affiliates zur Konkurrenz abwandern. Schaut also hin und habt auch den Hintern in der Hose den Merchant um bessere Provisionen zu bitten. Ich sprach das im Beitrag um die Premium-Provisionen schon mal an und es wurde auch von einem Merchant bestätigt. Ruhig mal die Hände aufhalten, Merchant machen es doch auch, indem sie euch nicht zu früh bessere Provisionen anbieten.[/private]

2 Kommentare

  1. Hallo,

    ich finde deinen Beitrag echt klasse. Bin hierher über deine Signatur eines Forums unseres Vertrauens gekommen. Nun habe ich jedoch eine Frage zu folgendem Teil:
    “Hier muss kein Affiliate zu wenig verdienen. Skill7 löst das beispielsweise über die Menge und bereits ab 70.001 Euro monatlich bekommt man satte 45% Provision. ”
    Meinst du wirklich 70.001 Euro, also 70 tausend Euro? Denn das ist schon richtig viel und wer diesen Betrag schafft, der braucht sich doch fast keine Sorgen mehr um Geld machen? Finde diese Zahl ist ein wirklich geringer Ansporn für Webmaster, die das nebenbei machen oder selbstständig sind, denn diese kommen nahezu nie an diesen Betrag.

    Grüße faulix

  2. Hallo faulix,

    wer Skill7 bewirbt, kennt die Performance die in der Branche geht. Sicher ist es hier für dieses Weblog zu Beginn eine hohe Zahl, jedoch ging es auch mehr oder weniger um die Darstellung der Staffelung. Trotzdem muss ich dir sagen das die 70k keineswegs übertrieben sind. Bei anderen Programmen ist es so, dass man auch dann eine besser Provision bekommt, wenn man jeden Monat 101 Sales generiert etc.

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