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Google-Penalty wegen Affiliate-Links?

| 7 Kommentare

[private]Affiliate-Marketing macht es den Einsteigern nicht einfach. Fragen über Fragen und wer soll antworten? Besonders wenn es um Google geht, fühlt sich oft niemand für die Fragen verantwortlich. Google-Themen sind häufig Spekulationen, zu wenige Details kennt man, um Fakten zu bilden und fundierte Antworten zu geben. Eine der häufig diskutierten Fragen ist die mit den Affiliate-Links. Muss man Affiliate-Links maskieren um von Google keinen Penalty einzufahren? Meiner Meinung nach nicht und ich bin davon auch sehr überzeugt, da ich diverse große und kleine Projekte als Affiliate betreibe und meine Links nicht maskiere.

Wenn ich Werbung betreibe, verstecke ich dies weder vor dem Besucher, noch vor Google. Im TV wird bei Beginn der Werbung ja auch nicht das Bild schwarz, oder? Wäre zwar oft angenehm, ist aber nicht so. Google straft Projekte mit Affiliate-Links definitiv nicht wegen der Links ab. Dann würden so dermaßen viele Projekte im Web nicht mehr existieren, die eigentlich führend in diversen Branchen sind.

Der Grund ist das Verhältnis

Den Google Penalty bekommen Affiliate-Projekte wie jedes andere Projekt auch, nur wenn der Mehrwert für den Besucher nicht stimmt. Die Mehrheit der Leser kennt MFA-Projekte – viele betreiben selbst welche – und da ist es identisch. Bringt eine Website keinen Mehrwert, blendet aber haufenweise AdSense-Anzeigen ein, macht Google gern einen Strich durch die Rechnung. Ähnlich ist es mit Paid-Link-Projekten. Wer nur Content produziert um seine Website mit Paidlinks zu Geld zu machen, der wird damit rechnen müssen das Google hier eingreift.

Maskieren muss keiner seine Links, außer er will die echte Quelle kurzzeitig für den Besucher verschleiern. Allerdings schaut die große Masse der Besucher eh nicht richtig hin, sondern klickt einfach drauf. Man sollte innerhalb mancher Branchen auch mal über den Tellerrand schauen und nicht glauben, die Menge würde denken wie die Klitsche.

Kein Nofollow – Kein Short-Script

Affiliate-Netzwerke liefern die Codes der Werbemittel weiterhin ohne das Nofollow-Attribut aus. Weiter besteht derzeit in keinem der Affiliate-Netzwerke die Möglichkeit seine Affiliate-Links über integrierte Shorturl-Services zu verschleiern. Netzwerke würden sich keinen Gefallen damit tun, Werbemittel in der derzeitigen Form auszuliefern, wenn Google für sowas mit Abstrafungen um sich wirft. Es spricht alles dagegen und auch wenn ich nur eine einzelne Person bin, so ist mir dennoch kein einziger Fall bekannt, in dem Google eine „gute“ Affiliate-Seite wegen der nicht maskierten Links abgestraft hat.

Keiner muss seine Links verstecken. Die offene Sicht auf die Ziele ist nur fair für den Besucher der es beachtet und ich bin der Meinung, jeder hat ein Recht darauf, sehen zu können worauf er wirklich klickt![/private]

7 Kommentare

  1. Nun, ich denke Abstrafungen können jeden treffen und das nicht nur wegen affiliate Links. Trotzdem würde ich aber immer solche Verlinkungen auf “nofollow” setzen. Das ist ja auch die von Google empfohlene Vorgehensweise für Werbung.

  2. Es macht aus meiner Sicht auch keinen Sinn, denn selbst wenn man sie maskiert kann Google doch schauen, was dahinter ist. Nofollow ist zudem kein Kryptonit für den Google-Bot, sondern lediglich ein Tag, der Google nicht hindert trotzdem zu schauen, was sich dahinter befindet.

    Ich denke auch, es darf nicht zur Linkwüste verkommen und in den Filter für MFA-Seiten rutschen, aber ich glaube dafür muss man sich bei “guten” Seiten schon ordentlich anstrengen bzw. es mit der Monetarisierung ein wenig übertreiben.

  3. Eine Abstrafung riskieren eigentlich nur “thin affiliates” ohne nennenswerten Mehrwert für den User und ohne relevanten Content. Auf den Link an sich kommt es nicht an. Wobei ich persönlich noch 2 andere Gründe für ein maskieren in die Diskussion werfen möchte:

    1. valider Code – Textlinks der Netze sind manchmal eine Katastrophe
    2. schnelle systemweite Änderungen in eigener Linkdatenbank

    Gerade der zweite Punkt spart viel Zeit, wenn man mal eben alle Links von Partner XYZ in einem größeren Blog auf einen Aktionslink oder einen neuen Link ändern will.

    Das Verstecken der Links ist eigentlich ein unwichtiger Nebeneffekt, der nach meiner Erfahrung kaum Einfluss auf die Conversion hat. Und wie Max schon sagt – dem Google Bot oder einem Quality Rater sind die Short Links und No-Follow egal ;)

  4. Sehe ich auch so. Was würde es Google bringen, Affiliate-Links abzustrafen? :)

  5. Geil, der Post kommt echt gelegen … hatte erst am Wochenende die Diskussion mit meiner Frau, ob und was Google gegen Affiliate-Seiten haben könnte :)

    Sind aber ziemlich schnell zu dem Fazit gekommen, dass solange der Mehrwert für den Nutzer gegeben ist eigentlich nicht viel Falsch laufen kann. Warum auch? Was sollte Google dagegen haben eine Seite zu listen die guten Content liefert, und darüber hinaus vielleicht zu der Lösung eines Problems des Nutzers führt^^ … Ok, die Lösung wäre dann unser Link, und der Gedanke welcher dahinter steht ist der Wunsch nach einer Conversion …

    Ich denke dennoch es ist das beste gleich am Anfang mit offenen Karten gegenüber Google zu spielen …

  6. Laut MC hat Google ja nix gegen Affiliate-Seiten. Warum auch? Mit einer 0815-Produktliste kann man maximal den Newbie-Bonus ausnutzen. Und Google ist bei den zig Filtern sowieso sensibel. Als Betreiber schiebt man es dann halt auf die Affiliate-Links. ;-)
    Persönlich nutze ich ‘maskierte’ Links nur zur Auswertung. Sehr hilfreich, wenn Agenturen oder Merchants unsauber abrechnen(lcw nach vier Minuten oder das Tracking bei höheren Provisonen deaktiviert wird ^^)

  7. Betreibe für einige Kunden solche Affiliate-Wüsten (von ihnen gewünscht), davon ein Projekt schon über ein Jahr. Von einer Google-Penalty sind die Seiten weit entfernt und da stecken hunderte von Affiliate Textlinks drin. Die Seiten haben keinen Content.

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